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Gebet / Gottesdienst

Die tägliche Feier der Eucharistie und des Stundengebetes – vom gregorianischen Choral geprägt – bestimmen den Rhythmus unseres Tages ( Gottesdienstzeiten ).

Läuten der GlockenGemäß der Weisung der Benediktsregel, „dem Gottesdienst werde nichts vorgezogen“ (43,3), steht das Gotteslob in unserem Leben an erster Stelle. So folgen wir der Aufforderung Jesu, „allezeit zu beten und darin nicht nachzulassen“ (Lk 18,1). Denn um „allezeit“ beten zu können, bedürfen wir der festen Zeiten, die bewusst für das Gebet und somit für Gott freigehalten sind.

Neben den Zeiten des gemeinsamen Stundengebetes gehören dazu auch Zeiten des stillen Gebetes einer jeden einzelnen Schwester und Zeit für die Lesung der Heiligen Schrift, um sich von Gottes Wort formen und leiten zu lassen.

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, der Morgen und der Abend, gelten in allen Völkern als religiöse Momente. Es sind bevorzugte Zeiten der Besinnung, des Gebetes und des Gotteslobes.

KircheDie Praxis, morgens, mittags und abends zu beten, hat die Kirche vom Judentum übernommen und zugleich mit dem Gedächtnis einzelner besonderer Momente des heilsgeschichtlichen Weges Jesu Christi verbunden. Im Geheimnis seiner Menschwerdung, seines Kreuzestodes und seiner Auferstehung wurde uns die Liebe des dreieinigen Gottes geoffenbart.
Dieses Heilsgeheimnis, Geheimnis des Glaubens, das wir in der Eucharistie als Ganzes feiern, durchdringt in der Feier des Stundengebetes die Stunden eines jeden Tages.

Die Laudes (Morgenlob) sind vor allem Gedächtnis der Auferstehung Jesu Christi.

In der Mittagshore (Mittagsgebet) gedenken wir des Leidens und Sterbens unseres Herrn am Kreuz.

In der Vesper (Abendlob) steht im Zentrum der Gedanke der Schöpfung des Kosmos und dessen Neuschöpfung in Jesus Christus, die mit seiner Menschwerdung begonnen hat.

Die Komplet ist ein Gebet zum Abschluss des Tages, mit dem wir unser Leben und die gesamte Menschheit in Gottes Hände legen.

Die Matutin (Nachtwache) beten wir in der Haltung des Wartens auf die Wiederkunft Christi am Ende der Zeiten in Herrlichkeit.

Gebet

 

 


Weil die Psalmen mehr sind als Lob und Dank, Bitte und Klage vor Gott, weil sie in alldem auf Christus hin transparent sind, deshalb wurden sie in das Stundengebet der Kirche aufgenommen und prägen so unser Beten.